Welche Enthärtungsanlage passt zu Ihrem Betrieb?
Die erforderliche Kapazität hängt vom Einsatzort und der Wasserhärte ab. Ausschlaggebend sind drei Faktoren:
Daneben ist die Bauform zu entscheiden: Bei einer Einzelenthärtung steht während der Regeneration kein Weichwasser zur Verfügung, bei einer Doppelenthärtung (Pendelanlage) übernimmt der zweite Drucktank – die Versorgung läuft also ohne Unterbrechung weiter. Bei kleineren Anlagen wird die Regeneration häufig über Zentralsteuerventile ausgeführt; das ist günstiger und reduziert den Aufwand bei Installation und Wartung.
Wird für den Produktionsprozess Reinstwasser benötigt, reicht eine Enthärtung nicht aus. Dann kommt eine Vollentsalzung infrage, bei der sowohl Kationen als auch Anionen entfernt werden.
Wirtschaftlich betrachtet ist eine Enthärtungsanlage in industriellen Anwendungen fast immer sinnvoll. Die Kosten entstehen aus Anschaffung, Zubehör und Installation sowie dem Verbrauch von Wasser und Regeneriersalz – die laufenden Verbrauchskosten sind dabei gering.