Strangleitungs-desinfektion nach DVGW Arbeitsblatt W551
Bei einer Anlagendesinfektion wird die Trinkwasseranlage gesperrt und außer Betrieb genommen.
Dadurch können deutlich höhere Konzentrationen und andere Desinfektionsmittel verwendet werden.

Bei einer Anlagendesinfektion wird die Trinkwasseranlage gesperrt und außer Betrieb genommen.
Dadurch können deutlich höhere Konzentrationen und andere Desinfektionsmittel verwendet werden.
Bei einer Anlagendesinfektion wird die Anlage anders als bei der Trinkwasserdesinfektion gesperrt und außer Betrieb genommen. Dies hat den Vorteil, dass deutlich höhere Konzentrationen und andere Desinfektionsmittel als bei der Trinkwasserdesinfektion zum Einsatz kommen können. Der Nachteil liegt in der Nutzungseinschränkung der Bewohner.. Eine Anlagendesinfektion wird hauptsächlich zur Legionellen Bekämpfung eingesetzt.
Die Anlagendesinfektion wird vollständig und ordnungsgemäß dokumentiert. Während der Dauer der Desinfektion muss Trinkwasser extern bereitgestellt werden.
Die Desinfektion der Trinkwasseranlage muss von einem Fachmann durchgeführt und überwacht werden – hier kommt KEBOS ins Spiel.
Als Desinfektionsmittel setzen die KEBOS-Profis auf Natriumhypochlorit,. Die Einwirkzeit beträgt – je nach Grad der Verunreinigung – maximal zwölf Stunden. Die Anlagendesinfektion wird vollständig und ordnungsgemäß dokumentiert. Während der Dauer der Desinfektion muss Trinkwasser extern bereitgestellt werden.

Bei einer Anlagendesinfektion nach DVGW-Arbeitsblatt W 551, oft auch als „chemische Stoßdesinfektion“ bezeichnet, wird die gesamte Trinkwasserinstallation gezielt für eine begrenzte Zeit außer Betrieb genommen. Dies erlaubt uns als Fachfirma, Desinfektionsmittel wie Natriumhypochlorid in einer deutlich höheren Konzentration einzusetzen, als es im laufenden Betrieb erlaubt wäre. Der Zweck ist die radikale und schnelle Beseitigung eines massiven Keimbefalls, insbesondere von Biofilmen. Im Gegensatz dazu wird bei der kontinuierlichen Trinkwasserdesinfektion eine sehr niedrige Dosis Desinfektionsmittel permanent dem Wasser zugegeben, um eine Wiederverkeimung im laufenden Betrieb zu verhindern.
Eine Anlagendesinfektion ist vor allem dann notwendig, wenn eine hohe mikrobiologische Kontamination, wie zum Beispiel ein starker Legionellen Befall, im Trinkwassersystem nachgewiesen wurde. Sie ist eine entscheidende Sanierungsmaßnahme, um eine akute Gesundheitsgefährdung abzuwenden. Weitere Anwendungsfälle sind die Desinfektion nach größeren Reparaturen oder Umbauten am Rohrnetz, nach einer Beseitigung von Stagnationsbereichen oder wenn eine langwierige Kontamination durch sanftere Methoden nicht nachhaltig beseitigt werden konnte.
Da die Anlage für die Desinfektion gesperrt werden muss, ist die wichtigste Konsequenz für Sie, dass während der Einwirkzeit, je nach Verfahren und Kontamination oft 12 Stunden oder mehr, kein Wasser aus den Leitungen entnommen werden darf. Hier kommt es darauf an, ob der Befund im Kalt- oder Warmwasser festgestellt wurde. Wenn der Befund ausschließlich im Warmwasser festgestellt wurde, wird das Kaltwasser nicht mit desinfiziert und dieses kann dann uneingeschränkt genutzt werden.
Als Betreiber sind Sie verpflichtet, für diesen Zeitraum eine alternative Versorgung mit Trinkwasser sicherzustellen. KEBOS plant den gesamten Prozess mit Ihnen, spricht den genauen Zeitplan ab, um die Nutzungseinschränkung so gering wie möglich zu halten und stellt sicher, dass alle gesetzlichen Vorgaben, inklusive der ordnungsgemäßen Dokumentation für die Behörden, erfüllt werden.
Die Anlagendesinfektion erfordert zwingend spezialisiertes Fachwissen. Erstens ist der Umgang mit hochkonzentrierten Desinfektionschemikalien gefährlich und erfordert strenge Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz von Menschen und Material. Zweitens muss die Auswahl des Desinfektionsmittels und dessen Konzentration exakt auf die Art der Kontamination und die Materialien der Rohrleitungen abgestimmt sein, um wirksam zu sein und keine Schäden zu verursachen. Als zertifizierte Fachfirma gewährleistet KEBOS die Einhaltung aller Vorschriften der Trinkwasserverordnung und des DVGW-Arbeitsblattes W 551, führt eine lückenlose Dokumentation und sorgt für eine fachgerechte Spülung der Anlage nach der Desinfektion, damit Sie wieder hygienisch einwandfreies und sicheres Trinkwasser erhalten.
Setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung.
Die KEBOS-Profis helfen Ihnen gerne weiter.
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