Kesselreinigung von KEBOS

Beim Verbrennen von Erdgas, Heizöl und anderen Brennstoffen bilden sich in der Brennkammer des Heizkessels Ablagerungen aus Ruß und Verbrennungsrückständen. Diese Rußschicht erschwert die Wärmeübertragung.

Zu hohe Abgaswerte, Schadstoffemissionen und teure Heizkostenrechnungen sind die Folge.

Warum muss ein Heizkessel gereinigt werden?

Ein Heizkessel verschmutzt von zwei Seiten. Auf der Feuerseite lagern sich Ruß und Verbrennungsrückstände ab, auf der Wasserseite Kalk und Schlamm. Beide Ablagerungen wirken wie eine Isolierschicht und behindern die Wärmeübertragung. Die Ursachen sind jedoch unterschiedlich, und damit auch die Verfahren.

Wir reinigen beide Seiten. Was in Ihrem Fall notwendig ist, klären wir vor Ort.

Bei der Verbrennung von Erdgas, Heizöl und anderen Brennstoffen bilden sich in der Brennkammer Ablagerungen aus Ruß und Verbrennungsrückständen. Diese Rußschicht setzt sich an den Wänden der Brennkammer ab und erschwert die Wärmeübertragung. Die Folge sind zu hohe Abgaswerte und erhöhte Schadstoffemissionen. Bereits eine Rußschicht von einem Millimeter führt zu einer deutlich höheren Abgastemperatur, der Kaminkehrer wird das bei der nächsten Überprüfung bemängeln.

Hinzu kommt: Die Ablagerungen sind aggressiv. Bleiben sie über längere Zeit im Kessel, greifen sie das Material an und begünstigen Korrosion.

Bei der feuerseitigen Reinigung wird die Brennkammer zunächst mechanisch gereinigt und anschließend chemisch ausgewaschen. Die mechanische Vorreinigung löst die festsitzenden Verkrustungen, die chemische Nachbehandlung entfernt die Rückstände vollständig. Ein sauberer Kessel arbeitet mit niedrigerer Abgastemperatur, verbraucht weniger Brennstoff und hält die Emissionsgrenzwerte ein.

Auf der Wasserseite ist der Auslöser ein anderer: Kalk und Schlamm. Kalk fällt beim Erhitzen des Wassers aus und setzt sich an den wärmeübertragenden Flächen fest. Schlamm entsteht aus Korrosionspartikeln, Rost und Schwebstoffen, die im Heizungswasser mitgeführt werden und sich im Kessel absetzen.

Beide Ablagerungen verschlechtern den Wärmeübergang. Der Kessel muss länger heizen, um dieselbe Vorlauftemperatur zu erreichen, und der Energieverbrauch steigt. Nimmt die Schicht weiter zu, kommt es zu lokalen Überhitzungen an den Kesselwänden, mit dem Risiko von Materialermüdung und Spannungsrissen. In Regionen mit hartem Wasser, wie im Großraum München, treten diese Ablagerungen schneller auf.

Bei der wasserseitigen Reinigung werden die Verkrustungen mit speziell abgestimmten Chemikalien zersetzt und aus dem Kessel gespült. Die Auswahl des Reinigungsmittels richtet sich nach dem Werkstoff des Kessels und der Art der Ablagerung. Nach dem Spülvorgang folgen Neutralisation und Passivierung, damit die freigelegten Oberflächen nicht erneut korrodieren.

Keine Abgabe von Schadstoffen

Energie & Heizkosten sparen

Längere Lebenserwartung der Kessel

Häufig gestellte Fragen zur Kesselreinigung

Eine regelmäßige Kesselreinigung bietet erhebliche Vorteile. Sie steigert nicht nur die Effizienz, sondern trägt auch maßgeblich zur Langlebigkeit des Kessels bei. Durch das Entfernen von Ablagerungen wie Ruß, wird die Wärmeübertragung optimiert, was den Brennstoffverbrauch senken kann. Bereits eine Rußschicht von nur einem Millimeter kann den Verbrauch um bis zu 5 % erhöhen. Dies schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt durch reduzierte Emissionen. Zudem werden durch die Reinigung Korrosion und Materialschäden minimiert, was die Lebensdauer der Anlage verlängert und das Risiko von Ausfällen reduziert.

Ja, die Reinigung des Kessels ist notwendig, um einen sicheren, effizienten und umweltschonenden Betrieb zu gewährleisten. Vernachlässigung kann zu erhöhtem Energieverbrauch, steigenden Kosten und einem erhöhten Risiko von Störungen führen. In vielen Fällen ist eine regelmäßige Wartung sogar gesetzlich vorgeschrieben. Zudem knüpfen viele Hersteller ihre Garantie an eine regelmäßige Wartung.

In der Regel wird eine jährliche feuerseitige Reinigung empfohlen, am besten vor Beginn der Heizperiode. Bei intensiver Nutzung, zum Beispiel bei der Beheizung eines Schwimmbads, oder bei bestimmten Brennstoffen kann auch eine häufigere Reinigung sinnvoll sein. Wasserseitig ist eine gründliche Reinigung alle drei bis vier Jahre empfohlen.

Bei der Kesselreinigung kommen verschiedene Methoden zum Einsatz, die je nach Kesseltyp und Verschmutzungsgrad ausgewählt werden. Zu den gängigsten Verfahren gehören:

  • Mechanische Reinigung: Hierbei werden hartnäckige Ablagerungen mit speziellen Bürsten, Fräsen oder anderen Werkzeugen entfernt.
  • Chemische Reinigung: Bei dieser Methode lösen spezielle Reinigungsmittel die Ablagerungen auf, welche anschließend ausgespült werden.

Oft wird auch eine Kombination verschiedener Methoden angewendet, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

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