Wasserboiler entkalken

Warum seine Wasserboiler entkalken?

Warmwasserboiler werden am häufigsten für die Bereitung von Warmwasser verwendet und können mit nahezu allen Energieformen (Öl, Gas, Strom, Fernwärme, Solar etc.) betrieben werden. Je nach Wasserhärte setzt sich der Kalk im Wasserboiler schnell ab und kann so die Funktionsfähigkeit beeinträchtigen. Um das zu verhindern, ist eine regelmäßige professionelle Wartung, Reinigung und gegebenenfalls Boilerentkalkung notwendig. Damit wird die Hygiene des Trinkwassers verbessert und hilft Ihnen gleichzeitig dabei, Energiekosten zu sparen.

Die Boilerentkalkung stellt je nach Modell eine große Herausforderung dar. Sie sollten die Entkalkung einem Spezialisten überlassen, da eine unprofessionelle Boilerentkalkung zu Betriebsstörungen, Fehlfunktionen und massiven Schäden führen kann.

Professionelle Boilerentkalkung mit Ihren KEBOS-Profis

Bei der Wassererwärmung auf Temperaturen von über 55 Grad lagert sich Kalk im Boiler ab, was die Funktionsfähigkeit des Boilers beeinträchtigt. Die Kalkablagerungen an Heizelementen wie z.B. auf der Heizschlange von Boilern führen zu einem erhöhten Energieverbrauch und können einen Hitzestau im Warmwasserspeicher verursachen. Es besteht das Risiko, dass das Ventil und die Dichtung am Gerät aufgrund des vorhandenen Kalks geschädigt und undicht werden. Darüber hinaus haben langfristige Kalkablagerungen an Böden und Wänden von Boilern eine Verringerung des Speichervolumens zur Folge und es entsteht zudem der ideale Wohnort für Keime und Biofilm. Daher sollte eine Boilerentkalkung in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden, um sowohl die Funktionsfähigkeit als auch eine einwandfreie Hygiene zu gewährleisten. Wird der Boiler fachmännisch entkalkt, können Sie teure Reparaturen vermeiden, Strom sparen und die Lebenserwartung Ihres Boilers verlängern. 

Eine hohe Konzentration des Kalziumkarbonats befindet sich vor allem im harten Wasser. Kalk lagert sich bei Temperaturen über 55 Grad Celsius besonders an kritischen Stellen im Inneren des Trinkwasserspeicher sowie im Warmwasserabgang ab. Je höher die Temperatur, die Wasserhärte und die Entnahme vom Warmwasser ist, desto mehr steigt das Kalkproblem im Boiler.

Eine chemische Boilerentkalkung wird je nach Gerätetyp unterschiedlich durchgeführt: 

Bei Boilern mit ausziehbarem Heizbündel wird dieses ausgebaut, abgefahren und in unser Hauseigenes Entkalkungsbecken eingelegt, um eine restlose Entkalkung zu erreichen.

Bei Boilern mit fest eingebauter Heizschlange wird der Boiler selbst durch eine Reinigungsöffnung vorab mechanisch entkalkt und im Nachgang mit Entkalkungsmittel gefüllt bzw. an eine Entkalkungspumpe angeschlossen, bis kein Kalk mehr vorhanden ist. Anschließend entleeren,  spülen und neutralisieren wir den Boiler um die Trinkwasserqualität wieder herzustellen.

Die Entkalkung des Wasserboilers sollte am besten von einem Fachmann professionell durchgeführt werden. Von einer eigenständigen Entkalkung raten wir dringend ab. Verwenden Sie z.B. Hausmittel wie Zitronensäure an der falschen Stelle, kann das den Betrieb Ihres Boilers eher schaden. Auf lange Sicht spart Sie das Kosten und Sorgen. Wir wissen genau, wie eine solche Boilerentkalkung stattfinden muss. Unsere Mitarbeiter kümmern sich gerne um die fachmännische Entkalkungen bei Ihnen vor Ort. 

Verantwortlich für die Kalkablagerungen im Boiler sind Magnesium und Kalzium innerhalb des Wassers. Diese Stoffe gelangen auf natürlichem Weg in das Wasser, da sie vom Oberflächenwasser und Grundwasser aus Erdschichten sowie Gesteinsschichten ausgewaschen werden. 

Beim Erhitzen des Wassers sinkt die Löslichkeit von Magnesium und Kalzium, woraufhin sich diese als Kalkablagerungen absetzen. Insbesondere bei hartem Wasser ist die Konzentration von Magnesium und Kalzium hoch, sodass der Boiler hierbei schnell verkalkt. 

Energie & Kosten einsparen

Trinkwasserhygiene sichern

Lebensdauer der Wärmepumpen erhöhen

Häufig gestellte Fragen zur Boilerentkalkung

Die optimale Frequenz hängt stark von der Wasserhärte in Ihrer Region ab. Als Faustregel für den Werterhalt empfehlen wir jedoch einen Turnus von 2 Jahren. Warten Sie keinesfalls, bis sich die Aufheizzeit spürbar verlängert oder Geräusche auftreten. Ein präventiver Service verhindert, dass sich der Kalkpanzer in die Heizschlange frisst. So vermeiden Sie nicht nur teure Reparaturen, sondern sichern auch die langfristige Effizienz Ihrer Anlage.

Kalk isoliert das Heizelement massiv. Schon eine Schicht von nur 1 Millimeter kann den Energiebedarf um ca. 10 % steigen lassen, da das Gerät deutlich längere Zeit benötigt, um aufzuheizen. Hygienisch ist ein verkalkter Boiler ebenfalls bedenklich: Die porösen Kalkstrukturen und der Bodenschlamm bieten Bakterien wie Legionellen idealen Schutz und Nährboden. Eine Entkalkung ist daher immer auch eine Investition in Ihre Gesundheit und niedrigere Energie- und Stromkosten sind ein weiterer Mehrwert.

Die Boilerentkalkung  ist ein komplexer technischer Eingriff in das Trinkwassersystem, der oft Arbeiten an Starkstromanschlüssen beinhaltet. Neben der reinen Reinigung müssen sicherheitsrelevante Bauteile wie die Schutzanode geprüft und Flanschdichtungen fachgerecht ersetzt werden. Ein Laie kann den Korrosionsstatus des Behälters meist nicht beurteilen. Fehler hierbei führen oft zu Wasserschäden oder einem Sicherheitsrisiko, für das Versicherungen im Schadensfall selten haften.

In Deutschland ist der Vermieter grundsätzlich verpflichtet, die Mietsache instand zu halten. Allerdings können die Kosten für wiederkehrende Wartungsarbeiten als Betriebskosten auf den Mieter umgelegt werden, sofern dies im Mietvertrag vereinbart ist. Wichtig für Sie als Mieter: Beauftragen Sie Handwerker nicht eigenmächtig ohne Absprache, sondern melden Sie den Wartungsbedarf Ihrem Vermieter oder der Hausverwaltung, damit diese den Fachbetrieb koordinieren können.

Unser Service geht weit über das bloße Entfernen von Kalk hinaus. Er beinhaltet die Entleerung des Speichers, die mechanische Reinigung und die chemische Entkalkung des Innenbehälters sowie des Heizelements. Essenziell ist zudem die Überprüfung und ggf. der Austausch der Magnesiumanode zum Schutz vor Korrosion Schäden. Abschließend erfolgt eine Dichtigkeitsprüfung der Revisionsöffnung. Je nach Anlagengröße und Verkalkungsgrad dauert dieser Prozess in der Regel in einem Einfamilienhaus etwa 2 bis 3 Stunden, bei einem Mehrfamilienhaus kann dies durchaus einen kompletten Tag in Anspruch nehmen.

Bereits 3 mm Kalkablagerungen an der Spirale verursachen bis zu 30 % mehr Heizkosten!

Der Kalk verhindert die problemlose Übertragung der Hitze von der Heizspirale auf das Wasser, weshalb wesentlich länger und intensiver geheizt werden muss.

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